Titre
Von der Emigration zur Integration: Fremdheitserfahrungen und Identitätskonstruktion im Postmigrationsroman am Beispiel von Irena Brežnás Die undankbare Fremde (2012)
Domaine
Langues
Auteur.e.s
Kra Laurent KOUADIO
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Résumé
Der Roman Die undankbare Fremde (2012) der in der Schweiz mit Migrationshintergrund aus der Tschechoslowakei lebenden Schriftstellerin Irena Brežná beschreibt das Leben in der Fremde und die unaufhörliche Identitätssuche einer jungen Frau fremder Herkunft, die gegen die siebziger Jahre in die Schweiz emigriert. Ihre Begegnung mit dem Anderen bzw. den SchweizerInnen in einem interkulturell geprägten Migrations- und Integrationskontext hebt unter anderem Herausforderungen wie das Recht aufs Fremdsein und Anderssein, die Gestaltung des Zusammenlebens der unterschiedlichen Kulturen und die Patchwork-Identitätskonstruktion hervor. In diesem Beitrag geht es darum, mithilfe der Theorien der interkulturellen Hermeneutik und der Alterität zu beleuchten, wie sich die Grenzquerung und die Begegnung mit dem Anderen auf das Leben und die Identitätsbildung der EinwanderInnen in dem Ankunftskulturraum auswirken.
Schlüsselwörter: (E-)Migration – Fremdsein – Integration – Alterität – Identität
Numéro
2 (06 - 2026)
DOI
https://dx.doi.org/10.4314/akiri.v4i2.1
